Im Alter von 13 Jahren ist die aus Karlsruhe stammende Dressurreiterin Jenny Lang-Nobbe über einen Kindergeburtstag eher zufällig mit Pferden in Berührung gekommen. Die ersten Erfahrungen sammelte sie auf Schulpferden bis 2001 der 1,84 große Wallach Ronaldo aus dem Schulbetrieb übernommen wurde, mit dem sie auch die ersten Reitabzeichen und Springprüfungen absolvierte. Mit dem Wallach Riverman sammelte sie die ersten Erfolge bis zur Klasse M**.

 

2005 waren ihre Schwester Christin mit Katrin Burger auf der Suche nach einem guten Nachwuchspferd und Loverboy zog in den Stall ein. Es folgten drei Jahre Ausbildung mit Dennis Meschke, der Loverboy bis zur Klasse M** vorgestellt hat. Ab 2008 trainierte sie dann mit Pieter van der Raadt, der sie auch dazu ermutigte, erstmals in einer Prüfung der Klasse S an den Start zu gehen, die sie auch prompt gewann. Es folgten die Berufung in den Landeskader und die deutsche Jugend-Meisterschaft.

 

2009 qualifizierte sie sich für den IWest Cup und startete im Finale in der Schleyerhalle, 2010 bekam sie das goldene Reitabzeichen verliehen, startete in den ersten S*** Prüfungen und siegte im Finale des Piaff Förderpreis.

 

Nachdem Loverboy verletzungsbedingt ein Jahr pausieren musste ging sie erstmals im Mai 2012 am Hofgut Petersau wieder an den Start - und mit dem ersten Sieg in einer S*** in der Tasche wieder nach Hause. Sie wurde für den Piaff Förderpreis nachnominiert und platzierte sich im Finale hinter Stella Charlott Roth auf Rang 2.

 

2013 begann die internationale Karriere mit der Berufung in den B-Kader, Rang 2 im Grand Prix Special in Österreich, dem Sieg inder Grand Prix Kür auf dem Mannheimer Maimarkt, der deutschen Meisterschaft und dem 2. Platz in der Grand Prix Kür in Aachen. In Hickstead erritt sie sich im Nationenpreis mit 77,75 % das beste deutsche Ergebnis in der Kür und war damit in der Einzelwertung auf Platz 2.

 

Weitere Highlights waren der 2. Platz im Grand Prix Special in Donaueschingen, 2014 der erneute Sieg der Kür auf dem Mannheimer Maimarkt, Rang 7 in der Grand Prix Kür der deutschen Meisterschaft in Balve, Platzierungen in Perl, Aachen und der Stuttgarter Schleyerhalle sowie zuletzt der Sieg im Grand Prix in Salzburg sowie der 2.Platz im Grand Prix Special.

 

Beruflich ist die Diplom-Wirtschaftsingenieurin im elterlichen Autohaus unterstützend im Zweig der Geschäftsführung tätig und engagiert sich nebenbei in der Interessengemeinschaft Dressur.

Neben dem Reitsport ist sie auch regelmäßig auf dem Tennisplatz und in der Turnhalle anzutreffen, am liebsten gemeinsam mit ihrer Schwester Christin Lang, die sie stets begleitet und auf den großen Turnierplätzen immer unterstützend an ihrer Seite ist. 

 

 

 

 

 

 

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Jenny Lang-Nobbe